Dritte Kennlernfahrt am 28.05.2011


Auch die dritte Integrationsfahrt wurde vom "Netzwerk für Migrationsarbeit" organisiert. Ziel dieser Fahrten ist einerseits die Integration, weshalb wir bemüht sind, bei unseren Fahrten sowohl Migranten, als auch Einheimische einzuladen. Andererseits geht es darum, dass Migranten ihre neue Heimat kennenlernen können.


Diesmal führte uns die Fahrt nach Hammelburg. Die kleine Saalestadt gilt als älteste Weinstadt Frankens. Und genau so präsentierte sie sich auch. Zwei Stadtführerinnen zogen mit uns durch verwinkelte Straßen, aber auch durch historische Weinkeller.


Ein Besuch in der Stadtpfarrkirche verdeutlichte, dass Migration auch in Hammelburg ihre Spuren hinterlassen hat. Bei der großen Flüchtlingswelle in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg reichten die Plätze der Kirche nicht mehr aus, was zur Erweiterung der Pfarrkirche führte.


Auf dem Weg durch die Gassen stießen wir dann auf den Hammelburger Künstler Konrad Albert, der uns auf seinem Akkordeon ein Lied im fränkischen Dialekt vorsang. So kam in den Gassen schnell Stimmung auf. Und hätte Konrad etwas mehr Zeit gehabt, dann hätten wir ihn wohl mitgenommen.

Anschließend gab es im Weinhotel Müller direkt am Marktplatz Mittagsessen. Und wenn ich das Ergänzen darf: das Essen ist absolut empfehlenswert!

Das Nachmittagsprogramm führte uns zunächst auf den Schlossberg in die Kellerei des Städtischen Weinguts Schloss Saaleck. Alexander Dahms (Mitarbeiter des Weinguts) erklärte uns dort den Weg der Traube vom Weinberg bis in die Flasche.


Anschließend besuchten wir das Schloss Saaleck, in dem sich heute ein Hotel mit Gaststätte befindet. Zur Schlossanlage gehört auch eine Freilichtbühne im Außenbereich. Dort probte gerade die Theatergruppe spectaculum das Stück "Top Dogs" für die Aufführung am folgenden Wochenende.


Anschließend bestiegen wir den 125 Stufen hohen Turm von Schloss und genossen die Aussicht über die Stadt und das Saaletal. Der Abstieg führte uns dann denn ganzen Berg hinab bis zum Kloster Altstadt, wo wir die Klosterkirche besuchten und die angrenzende Musikakademie kennenlernten.
Danach hatten wir uns den Kaffee im Hotel Kaiser endgültig verdient. Eine Diashow über die Störche auf dem Mönchsturm in Hammelburg und über die geheimnisvollen Figuren am Hammelberg beendeten den Besuch in Hammelburg.

Auf der Heimfahrt machten wir noch einen kleinen Abstecher auf die Trimburg und ließen ein letztes Mal den Blick über das Saaletal schweifen.

Im Oktober führt uns die Kennlernfahrt vermutlich nach Münnerstadt.